• Pausenloser innerer Lärm verdrängt den Raum zur Reflexion, den man braucht, um nachzudenken, zu staunen und zu beten.

… auf ein Wort – von Volker Muhlack

Die Bilder und Berichte. Die Menschen mit Schutzmasken. Die Quarantäne.
Dann kamen die Bilder und Berichte immer näher. Die ersten Infizierten in Bayern. Heinsberg. Jetzt sind wir mitten drin und hoffen auf Lockerungen.
Angst – Angstgefühle sind immer noch da. Und es macht überhaupt keinen Sinn diese Gefühle zu unterdrücken. Ich hoffe sehr, dass Christen eben nicht darauf kommen zu meinen, dass Christen keine Gefühle der Angst und Furcht bekommen sollten. Gefühle nicht haben dürfen  – was für ein Unsinn. Gefühle wegdrücken – was für ein Fehler – funktioniert nämlich auch nicht.

  • Gestehen wir uns unsere Sorgen und Ängste ein. Solche Gefühle können uns zeigen, was uns wichtig ist. Sagen wir unserer Angst, dass sie da sein darf, im Haus unserer Seele, in einem(!) Zimmer, an einem(!) Platz – aber nicht überall! Denn da sind auch noch andere Gefühle.
  • Die Sonne erwärmt an diesem Märztag meine Seele. Die Sonne ist ein Bild für die Liebe Gottes. Seine Liebe wohnt auch in unserem Herzen. Seine Liebe verströmt Vertrauen, Gelassenheit und Besonnenheit, Zuversicht! Lassen wir usn von der Liebe inspirieren und bleiben wir cool und vernünftig.
  • Rücksicht auf andere ist wichtiger als die eigene Gelassenheit.
  • Liebe drückt sich heute durch Distanz aus.

Und wenn manche von uns jetzt unerwartet mehr Zeit haben durch abgesagte Veranstaltungen oder weil wir zuhause bleiben sollen oder müssen, dann können wir sie nutzen für Besinnung, Beten, Lesen (Buchläden sollten daher wie Lebensmittelgeschäfte geöffnet haben 😊), Musikhören, ja und auch Fernsehen und endlich mal richtig lange Telefonieren!

Flüchtlingshilfe

… da sind wir. Und zwar vorzugsweise bei schon bestehenden Gruppen, Vereinen oder Organisationen.

Daher mischen wir als Gemeinde in der Unterstützung von Unterkünften für Geflüchtete (Hoch- und Mittelstraße) mit.

Unser Gemeinde-Café “Come together” findet nicht mehr statt, da die hier Mitarbeitenden bereits so viele Kontakte zu geflüchteten Menschen haben und diese unterstützen, dass diese Begegnungsplattform keinen Sinn mehr macht.

Näheres zu den möglichen Aktivitäten erfährt man bei Sieghard Müller.


Es gibt viel zu tun.



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