• Mit Gottes Hilfe werde ich jetzt ich selbst werden.

Abendmahl – Mahlfeier

In der Regel feiern wir am ersten Sonntag im Monat das “Abendmahl”. Wir haben ein evangelisches Abendmahl-Verständnis, auch wenn wir diese Bezeichnung – Abendmahl – die den Zeitpunkt der Feier betont nicht für besonders sinnvoll halten. Wir bevorzugen die Bezeichnung Herrnmahl, denn sie macht deutlich, wem das Mahl gehört und wer der Gastgeber ist. Dummerweise sind die vielen Konsonanten aber nicht leicht auszusprechen, so dass manchmal auch ein Herrenmahl daraus wird – was natürlich nicht gemeint ist. Wir reden daher meist von der Mahlfeier.

Es geht darum, dass Jesus selbst seine Leute an sein Leben, Sterben für uns und seine Auferweckung wirksam erinnert. Jesus verschenkt sich selbst!

Für unsere Mahlfeier benutzen wir Traubensaft und Einzelkelche und diverse Brotsorten. In der Regel feiern das von Jesus eingesetzte Mahl in der so genannten Herrnhuter-Form, das heißt, wir bleiben als Gemeinde auf unseren Plätzen sitzen und die Mitarbeitenden verteilen die Gaben an die Gemeinde, indem diese durch die Reihen gegeben werden.

Andere Formen wählen wir zu besonderen Gelegenheiten. Zum Beispiel feiern wir am Ostersonntag frühmorgens das Jesusmahl in einer sehr freien und fröhlichen Form um den Tisch des Herrn (Altar). Einen mehr feierlichen, besinnlichen Aspekt erleben wir im liturgischen Abendmahl, welches ca. zweimal im Jahr abends im Gemeindehaus gefeiert wird.

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